Du arbeitest für WOLF Klima- und Heiztechnik im Außendienst in Niederösterreich, mit einem klaren Schwerpunkt: neue Installateur-Betriebe als Kunden gewinnen und zugewiesene Bestandskunden aktiv weiterentwickeln. Das ist kein Job, in dem dir jemand jeden Schritt vorgibt. Du planst deine Touren selbst, baust Kontakte systematisch auf und bleibst dran – auch in Wochen, in denen Akquise noch nicht sofort „zahlt“. Gleichzeitig bist du für deine Kunden der erste Ansprechpartner, wenn es um Angebote, Bestellungen, Lieferungen oder Reklamationen geht: aufnehmen, intern richtig platzieren, nachfassen, bis es wieder läuft. Technikinteresse ist wichtig, weil du dir Produkt- und Prozesswissen laufend im Alltag aufbaust. Für den Einstieg gibt es eine strukturierte Einschulung inklusive Produktschulung im Stammwerk.
So sieht dein Arbeitsalltag aus
Dein Alltag ist eine Mischung aus geplanter Gebietsarbeit und reaktiven Themen. Du bist den überwiegenden Teil der Woche draußen unterwegs und strukturierst deine Woche selbst: Route, Prioritäten, Besuchsfrequenzen und auch bewusst eingeplante Zeiten für Vorbereitung und Nacharbeit. Ein Teil deiner Zeit geht in Administration: Neukundensuche, Gesprächsvorbereitung, CRM- und ERP-Dokumentation sowie Nachverfolgung offener Punkte.
Vor Kundenterminen schaust du dir im CRM und im ERP an, was zuletzt gelaufen ist, welche Themen offen sind und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Im Gespräch selbst geht es um Beziehung, Bedarf und darum, das Sortiment breiter zu platzieren. Und wenn beim Kunden etwas nicht funktioniert – zum Beispiel bei Lieferung, Kundendienst oder Reklamation – bekommst du den Ärger zuerst ab. Dann zählt, dass du intern sauber koordinierst, druckvoll nachfasst und den Fall so lange begleitest, bis eine Lösung steht.
Deine Aufgaben
Du bearbeitest dein Gebiet aktiv. Ein großer Teil ist Neukundenakquise bei Installateuren: Betriebe identifizieren, Ansprechpartner herausfinden, Erstkontakte herstellen, auch mal spontan vorbeifahren, „andocken“ und dranbleiben, bis daraus Termine und erste Geschäfte werden. Parallel dazu betreust du zugewiesene Bestandskunden. Ziel ist nicht nur Betreuung, sondern Ausbau: regelmäßige Besuche, Beziehungspflege, Upselling und das Platzieren eines breiteren Sortiments sowie definierter Fokusprodukte.
Du bist außerdem First-Level-Ansprechpartner für laufende Kundenanfragen rund um Angebote, Aufträge und Bestellungen, Lieferungen sowie Reklamationen. Je nach Thema bearbeitest du selbst oder du übergibst an die passenden internen Stellen und hältst aktiv nach. Bei Preis- und Angebotsthemen führst du Verhandlungen innerhalb definierter Rabattfreigaben und triffst Entscheidungen im vorgegebenen Rahmen. Ein weiterer Bestandteil ist das Partnerprogramm: bestehende und neue Kunden ins Programm bringen und die vereinbarte Betreuung dafür übernehmen. Dabei nutzt du das CRM konsequent als Arbeitswerkzeug und arbeitest an Datenqualität und Struktur mit, ohne das System aufzusetzen.
Was du mitbringst
Du musst keine handwerkliche Lehre und keine HTL mitbringen. Entscheidend ist, dass du echtes Interesse an Technik hast und bereit bist, dir Produkt- und Prozesswissen laufend aufzubauen – aus Kundenfällen, Fragen und auch aus eigenen Fehlern. Wenn du Basiswissen zur Anlagenplanung im Heizungsbereich hast oder eine Ausbildung in Gebäudetechnik, ist das von Vorteil, aber kein Muss.
Wichtiger als formale Vorkenntnisse ist deine Arbeitsweise: Du organisierst dich eigenverantwortlich, planst deine Tage strukturiert und hältst deine Aktivität in der Marktbearbeitung stabil – auch nach schlechten Wochen. Du hältst Prozesse ein, übergibst sauber und koordinierst reibungslos über Abteilungsgrenzen hinweg, damit beim Kunden ein verlässliches Erlebnis entsteht. Das CRM nutzt du verbindlich: für Vorbereitung, Dokumentation, Nachverfolgung und Datenqualität. Toolkenntnisse werden in der Einschulung vermittelt; Kenntnisse in HubSpot CRM, Microsoft Business Central oder Microsoft Office sind hilfreich, aber nicht zwingend.
Team & Zusammenarbeit
Du arbeitest in einem Vertriebsteam mit acht Außendienstmitarbeitern und sechs Innendienstmitarbeitern. In Niederösterreich gibt es aktuell zwei erfahrene Außendienstkollegen, künftig drei. Obwohl du viel alleine im Gebiet bist, ist Austausch vorgesehen: fachliches Sparring mit Kollegen, regelmäßige Abstimmungen und klare Schnittstellenarbeit.
Intern arbeitest du eng mit dem Verkaufsinnendienst zusammen, außerdem mit Kundendienst, Reklamations- und Regulationsabteilung, Logistik und Buchhaltung. Du kennst den Ablauf vom Erstkontakt bis Zahlung und Reklamation und begleitest Themen, ohne jeden Prozessschritt selbst auszuführen. Es gibt etablierte Prozesse; du setzt sie um und gibst bei Bedarf Inputs aus Kundensicht, ohne für Prozessdesign verantwortlich zu sein. Mit deiner Führungskraft gibt es anfangs wöchentliche Regeltermine, später einen monatlichen Fixtermin, der sich Richtung Gebiets- und Entwicklungsthemen weiterentwickelt.
Rahmenbedingungen & Benefits
- Vollzeit (Außendienstrolle im Gebiet Niederösterreich)
- Gehalt: € 50.000,– brutto jährlich
- Außendienst mit Tagesfahrten, abends zu Hause; keine Nächtigungen vorgesehen
- Strukturierte Einschulung: Abteilungen kennenlernen, Mitfahrten im Außendienst, einige Tage im Innendienst mitarbeiten und zuschauen
- Produktschulung im Stammwerk in Deutschland (Mainburg) für circa 1,5 bis 2,5 Wochen
- Regelmäßige Teamformate: monatlich digital sowie zwei bis drei Mal pro Jahr mehrtägige Team-Tagungen vor Ort
- Arbeitsmittel: Firmenwagen zur Privatnutzung, Tankkarte, Laptop und bereitgestellte Planungstools
- Kein fixer Büroplatz für den Außendienst; Shared-Desk im Büro in Wien (1210) und im Innendienstbereich möglich
Wer ist WOLF Klima- und Heiztechnik als Arbeitgeber?
WOLF Klima- und Heiztechnik arbeitet mit etablierten Prozessen und einem klaren Zusammenspiel zwischen Außendienst, Innendienst und weiteren Fachabteilungen. Gleichzeitig ist das Umfeld pragmatisch: Vorgehensweisen werden ausprobiert, wenn sie funktionieren etabliert, wenn nicht wird nachjustiert. Die Wege sind kurz.
Die Rolle wird zusätzlich geschaffen, weil das Gebiet wächst und der Kundenstock in Niederösterreich von zwei auf drei Personen aufgeteilt wird. Damit ist klar: Du „verwaltest“ kein fertiges Setup, sondern baust aktiv mit – vor allem über Neukundengewinnung bei Installateuren und über die Weiterentwicklung von Bestandskunden. Erfolg ist messbar über Umsatz, Fokusprodukte und Neukonten. Im Alltag sollst du im definierten Rahmen selbst entscheiden, statt jede Frage nach oben weiterzugeben.
So läuft deine Einarbeitung ab
Du startest mit einer strukturierten Einschulung: Kennenlernen relevanter Abteilungen, Mitfahrten im Außendienst und einige Tage im Innendienst, um Prozesse und Übergaben zu verstehen. Parallel baust du Produktwissen auf, unter anderem über eine Produktschulung im Stammwerk in Mainburg (circa 1,5 bis 2,5 Wochen). In den ersten Wochen gibt es wöchentliche Regeltermine mit der Führungskraft, um die Arbeit im Gebiet, Toolnutzung, Produkt- und Prozessfragen eng zu begleiten. Später werden daraus monatliche Fixtermine, die stärker auf Gebietsentwicklung und Priorisierung zielen. Die Nachschulung wird an deinen technischen und kaufmännischen Ausgangspunkt angepasst.
FAQ
Wie viel Neukundenakquise ist tatsächlich dabei?
Neukundenakquise ist eine Kernaufgabe und macht den größten Einzelanteil aus. Es geht um aktive Marktbearbeitung bei Installateuren: Betriebe identifizieren, Erstkontakte herstellen und Akquise bewusst in die Tourenplanung integrieren, zum Beispiel über spontane Stopps oder „Fülltermine“ am Weg.
Ist das eher „Jäger“ oder eher „Betreuer“?
Beides, mit klarer Erwartung an aktive Akquise. Du betreust Bestandskunden, aber nicht im Sinn von „nur reagieren“. Bestandskunden sollen aktiv entwickelt werden, inklusive Upselling und breiterer Sortimentsplatzierung.
Muss ich technisch ausgebildet sein?
Nein. Technischer Background ist nicht zwingend. Wichtig ist, dass du Interesse an Technik mitbringst und bereit bist, dir Wissen im Alltag sowie über die Produktschulung aufzubauen. Basiswissen zur Anlagenplanung im Heizungsbereich oder Gebäudetechnik ist ein Vorteil, aber kein Muss.
Wie viel Freiheit habe ich in der Tagesplanung?
Die Eigenständigkeit ist hoch. Du planst Routen, Termine und Prioritäten selbst. Damit verbunden ist die Erwartung, dass du dir eine stabile Struktur schaffst und deine Aktivität auch in schlechteren Wochen hoch hältst.
Wie viel „Büro“ ist das?
Es ist dauerhaft eine Außendienstrolle mit dem Schwerpunkt draußen im Gebiet. Der Bürostandort ist in Wien (1210); dort bist du typischerweise nur rund einmal im Monat. Administrative Aufgaben gehören dazu und sind Teil der Arbeitsrealität: Vorbereitung, CRM- und ERP-Dokumentation, Neukundensuche und Nachverfolgung offener Punkte.
Welche Tools nutze ich im Alltag?
Du arbeitest mit HubSpot als CRM und Microsoft Business Central als ERP, dazu mit den üblichen Office-Anwendungen wie Outlook. Toolkenntnisse sind nicht zwingend und werden in der Einschulung nach Bedarf vermittelt.
Muss ich das CRM-System aufsetzen oder Prozesse neu designen?
Nein. Du setzt das CRM nicht auf und bist nicht für Prozessdesign verantwortlich. Du nutzt CRM und ERP konsequent im Alltag und arbeitest an Datenqualität und Struktur mit. Prozesse sind vorhanden; du setzt sie um und koordinierst entlang der Schnittstellen.
Gibt es Nächtigungen oder mehrtägige Reisetätigkeit?
Im Gebiet sind keine Nächtigungen vorgesehen, du bist abends zu Hause. Zusätzlich gibt es die Reise zur Produktschulung nach Mainburg sowie zwei bis drei Mal pro Jahr mehrtägige Team-Tagungen vor Ort.
Woran wird Erfolg gemessen?
Erfolg wird zahlengetrieben gemessen: Umsatz im Gebiet, Umsatz mit definierten Fokusprodukten sowie Umsatz mit Neukonten. Im Alltag zählt außerdem, dass Kunden dich als primären Ansprechpartner nutzen und Übergaben intern reibungsarm laufen.